Um die Wette

Noch zwei Tage, dann geht am 18.11.2018 das Lichtspektakel „Hannover leuchtet“ zu Ende.  Seit letztem Donnerstag leuchten in der Landeshauptstadt vier Tage lang bekannte Gebäude wie die Staatsoper, das Landesmuseum, die Aegidienkirche oder die Probsteikirche Basilika St. Clemens um die Wette.

Insgesamt sind es 11 so genannten Lichtpunke, die durch einen Laser-Lichtstrahl über der Stadt miteinander verbunden sind. Sie sollen mit ihrem grünen Strahl ein perfekter Wegweiser durch die Dunkelheit sein, um nichts zu verpassen.
Vielleicht war ich zu unaufmerksam, aber am Donnerstag sah ich nur einen einzigen Strahl von der Marktkirche aus. Ein ganzes Netz habe ich nicht entdeckt.

Initiiert hat das Lichtspektakel die Firma Allstar aus Garbsen ganz nach der Idee des Berliner „Festival of Lights“. Viele nationale und internationale Künstler machen mit, darunter der Künstler Harald Tragweindl mit seiner architektonischen Beleuchtung der Probsteikirche Basilika St. Clemens „Das Tor zur Stadt“.

Oder der Fotograf Marc Theis, der in der Ruine der Aegidienkirche mit „We are all one Family – in einer bunten Welt“ die Verbundenheit mit Hiroshima bestärkt.

Richtig toll fand ich die Lichtkunstinstallation am Niedersächsischen Landesmuseum. Der Künstler Fabian Döring setzt hier mehr als 80 bewegliche Lichtscheinwerfer ein und projiziert auf die Fassade bunte Details zum Thema Unterwasserwelt.

Lichtspot und Herz von „Hannover leuchtet“ ist aber die Staatsoper mit Opernvorplatz. Dort gibt es ein Festlichtzelt zum Dinieren und ab und zu stelzen zum Vergnügen der Schaulustigen große Lichtfiguren vorbei.
Und nicht zu vergessen die mit kleinen Lämpchen bestückten Ballons, die sich nicht nur bei den Kleinen einer großen Beliebtheit erfreuen. 🙂

Und die Lichtshow, die da an die Oper projiziert wird, ist einfach großartig. Das Videokünstlerteam Resorb mit ihrer prämierten Installation „Bolshoi meets Staatsoper“ wirft im Viertelstundentakt das Thema Digitalisierung auf die Fassade. Das eh schon imposante Gebäude fängt förmlich an zu glühen. Irre!

Damit alles perfekt klappt, hat Resorb im Vorfeld von „Hannover leuchtet“ die Staatsoper als 3-D-Objekt erstellt und hieran die Lichtshow simuliert. Die Arbeit hat sich mehr als gelohnt!

So, mehr Bilder gibt es nicht, denn in unserer Gruppenführung haben wir zeitbedingt nicht alle Stationen ablaufen können. Die übrigen, wie die HDI-Arena  mit „Ein Teil von Hannover“ und das NDR-Funkhaus mit „Kaleidoskopabstract“ stehen also noch an.

Also, wer sich dieses tolle Lichtspektakel nicht entgehen lassen möchte, muss sich beeilen: Sonntag um 23.00 Uhr wird das Licht wieder ausgeknipst.

Weitere Informationen:
Website Hannover leuchtet
Hannover leuchtet – der Flyer

Autor: HannoverblickOst

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2 Kommentare zu „Um die Wette“

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